Neu: Andreas Hohmeier als Tierbestatter „Vergissmeinnicht"
Für viel Hunde- und Katzenbesitzer ist der Tod ihres geliebten Vierbeiners eine Tragödie. Diesen Leuten hilft Andreas Hohmeier. Der Dabringhauser macht sich als Tierbestatter selbstständig und hat das Unternehmen „Vergissmeinnicht" gegründet.
Die Idee kam dem 43-Jährigen, der bis vor einiger Zeit bei einem Solinger Unternehmen als technischer Angestellter in der Qualitätssicherung tätig war, vor knapp einem Jahr. „Wissen Sie nicht, wo ein Tierfriedhof ist", fragten Tierbesitzer seine Ehefrau Birgitt, die im Untergeschoss des Eigenheims der Familie einen Hundesalon betreibt.
Andreas Hohmeier begann im Internet mit der Recherche, wie den Tierfreunden geholfen werden kann. Bei seiner Suche stellet Hohmeier fest, dass es zwar Tierbestatter gibt. Doch in den meisten Fällen würden diese ihr Geschäft nur halbherzig betreiben. In den Poststellenbereichen 4 und 5 seien es gerade einmal 46 Bestatter, keiner davon unmittelbar in Wermelskirchen. „Das ist absolutes Niemandsland. Keiner packt es richtig an", sagt Andreas Hohmeier.
Die Amtsveterinärin des Rheinisch-Bergischen Kreises sei begeistert von der Idee gewesen, freut sich der 43-Jährige über die positive Resonanz. Andreas Hohmeier erhielt die Genehmigung für Tierbestatter nach der EU-Richtlinie 17/74, die das nationale Tierkörperbeseitigungsgesetz ersetzt und wurde Mitglied im Bundesverband der Tierbestatter. Am 1.Mai fällt der offizielle Startschuss für dein Unternehmen „Vergissmeinnicht".
Im Keller ist ein Lagerraum für verstorbene Tiere eingerichtet. Im Garten gibt es einen kleinen Präsentations- und Besprechungsraum.
Im Umkreis von etwas 35 Kilometern sind bei Tierärzten, Zoofachgeschäften und Hundesalons seine Flugblätter und Visitenkarten ausgelegt.
Der Service reicht von der Grabgestaltung im eigenen Garten bis zur Einäscherung des verstorbenen Vierbeiners, auch besorgt er Urnen und Särge.
Für die Einäscherung arbeitet der Dabringhauser mit einem Krematorium in Bad Bergen bei Osnabrück zusammen. Das Verbrennen ist der Regelfall und zwar bei fast 98 Prozent der verstorbenen Tiere. Die Preise für eine Sammeleinäscherung beginnen bei rund 120 Euro. Einzelverbrennungen sind teurer. Hinzu kommen je nach Bedarf noch die Kosten für Urne, Sarg und weitere Dienstleistungen.
Der Dabringhauser will im Juni in Wermelskirchen und anderen Kommunen vorfühlen, und in einer zweiten Stufe einen Tierfriedhof eröffnen.
Erreichbar ist die Tierbestattung „Vergissmeinnicht" von Andreas Hohmeier in Höferhof 21 unter der Telefonnummer 02193 - 3993 oder im Internet (http://www.vtho.de/)