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| Geschäftseröffnung Tierbestatter |
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| 24.04.2004 / RGA | |
| Kategorie: Tagespresse | |
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Inhalt: Wohin mit dem verstorbenen Haustier? Andreas Hohmeier hilft weiter. Der Dabringhauser macht sich als Tierbestatter selbstständig. Für viele Hunde- oder Katzenbesitzer ist der Tod ihres geliebten Vierbeiners eine Tragödie. Sie wollen sich auch nach dem Ableben des Tieres nicht ganz von ihrem Haustier trennen. Doch was tun? Diesen Leuten hilft Andreas Hohmeier. Der Dabringhauser macht sich als Tierbestatter selbstständig und hat das Unternehmen „Vergissmeinnicht" gegründet. Die Idee kam dem 43-Jährigen der bis vor einiger Zeit bei einem Solinger Unternehmen als technischer Angestellter in der Qualitätssicherung tätig war, bereits vor knapp einem Jahr. „Wissen Sie nicht, wo ein Tierfriedhof ist" hätten immer wieder Tierbesitzer seine Ehefrau Birgitt gefragt, die im Untergeschoss des Eigenheims der Familie in Höferhof seit einigen Jahren einen Hundesalon betreibt. Andreas Hohmeier horchte auf und begann im Internet mit der Recherche, wie den Tierfreunden geholfen werden kann. Denn nicht jeder könne oder wolle sein Haustier im eigenen Garten bestatten. Viele möchten die Asche ihres Vierbeiners in einer Urne aufbewahren oder eine Bestattung auf einem Tierfriedhof oder im Garten. Bei seiner Suche stellte Hohmeier fest, dass es zwar Tierbestatter gibt. Doch in den meisten Fällen würden diese ihr Geschäft nur halbherzig betreiben. In den Poststellenbereichen 4 und 5 seien es gerade einmal 46 Bestatter, keiner davon unmittelbar in Wermelskirchen. „Das ist absolutes Niemandsland. Keiner packt das richtig an", sagt Andreas Hohmeier, der für sich eine berufliche Alternative suchte und diese nun als Tierbestatter gefunden glaubt. Die Amtsveterinärin des Rheinisch - Bergischen Kreises sei begeistert von der Idee gewesen, freut sich der 43-Jährige über die positive Resonanz. Andreas Hohmeier erhielt die Genehmigung für Tierbestatter nach der EU-Richtlinie17/74, die das nationale Tierkörperbeseitigungsgesetz ersetzt und wurde Mitglied im Bundesverband der Tierbestatter. Am 01. Mai 2004 fällt der offizielle Startschuss für dein Unternehmen „Vergissmeinnicht". Die Vorarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Im Keller ist ein Lagerraum für die verstorbenen Tiere eingerichtet. Im Garten hat Andreas Hohmeier einen kleinen Präsentations- und Besprechungsraum gestaltet. In den nächsten Tagen startet er eine Werbeoffensive, legt im Umkreis von etwa 35 Kilometern bei Tierärzten, Zoofachgeschäften und Hundesalons seine Flugblätter und Visitenkarten aus, um Tierbesitzer auf sein Angebot aufmerksam zu machen. Das reicht von der Grabgestaltung im eigenen Garten bis zur Einäscherung des verstorbenen Vierbeiners, auch besorgt er Urnen und Särge. Für die Einäscherung arbeitet der Dabringhauser mit einem Krematorium in Bad Bergen bei Osnabrück zusammen. Das Verbrennen ist der Regelfall und zwar bei fast 98 Prozent der verstorbenen Tiere. Die Preise für eine Sammeleinäscherung beginnen bei rund 120 Euro. Einzelverbrennungen sind teurer. Hinzu kommen je nach Bedarf noch die Kosten für Urne, Sarg und weitere Dienstleistungen, die Hohmeier anbietet. Der Dabringhauser hat aber weitergehende Pläne. Im Juni will Hohmeier in Wermelskirchen und anderen Kommunen einmal vorfühlen, um in einer zweiten Stufe der Unternehmensgründung einen Tierfriedhof zu eröffnen. Sein unternehmerisches Ziel hat er dabei fest im Blick: rund 700 Bestattungen pro Jahr. Erreichbar sind die Tierbestattung „Vergissmeinnicht" und Andreas Hohmeier in Höferhof 21 unter Telefon 02193 - 3993 |
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